Fastfood in London: Hamburger, Fish and Chips, Pies. Indisch, Chinesisch, Kebab und anderes Fast Food in London

  Fast-Food in London   


London ist die Hauptstadt des Fast Foods in Europa. In keiner anderen Stadt gibt es so viele Fast-Food-Läden. Ein großer Teil sind Filialbetriebe von großen Ketten, es gibt aber auch viele kleine Familienbetriebe.

Übersicht

Die Anzahl der Fast-Food-Läden in London übersteigt die Anzahl der Restaurants um ein Vielfaches. Der Übergang ist fließend. Gerade die vielen indischen und chinesischen sogenannten "Take-Aways" sind irgendetwas zwischen Fast-Food-Shops und Restaurants. Take-Away ist ein in London äußerst populärer Begriff. Er bedeutet etwa "Warme Speisen zum Mitnehmen". Die sind meist komplette Mahlzeiten mit Beilagen. In vielen Läden können die Take-Aways auch vor Ort gegessen werden. Manchmal, aber nicht immer, kostet dies ein bisschen mehr. Im Unterschied zu Restaurants ist bei Fast Food und Take-Aways der angeschriebene Preis immer der Endpreis. Sämtliche Steuern und Service-Leistungen sind bereits enthalten. In Fast-Food-Läden in London sind Getränke meist günstiger als in Deutschland. Insgesamt ist das Preisniveau in London für Fast-Food nicht allzu hoch. Nach meinem Gefühl ist das Fast Food in London teurer als in Berlin, aber billiger als in München.



Hamburger und ähnliches

Mc Donalds, Burger King, Kentucky Fried Chicken und andere haben in London ein riesiges Filialnetz. Die hohe Konkurrenz führt zu eher niedriger Preisen. Ich habe z.B. für ein mittelgroßes Big-Mac-Menu Ende 2010 mitten in London nur 3,99 Pfund bezahlt. Die Menus sind wesentlich billiger als einzelne Produkte. Wer sparen will oder muss: Unbedingt auf Angebote achten. Diese sind oft wesentlich günstiger als der reguläre Preis.

Neben den Ketten gibt es in London auch viele Einzelunternehmen, die Hamburger braten. Auch diese sind nicht teuer. Die Burger sind zum Großteil groß, schmackhaft und mit viel Fleisch. Als Beilagen sind wie bei uns vor allem Pommes populär.

Noch kein Hotel in London?

Es gibt mehrere tausend Hotels und andere Unterkünfte in London. Die beste Übersicht gibt es nach unserer Meinung bei dem Buchungsportal www.Booking.com. Dort haben Sie eine tolle Übersicht über die Mehrzahl der Unterkünfte, die sich optimal filtern und sortieren lassen. Man kann zum Beispiel nach Stadtteile oder Kategorie filtern oder nach dem Preis sortieren. Alles ist einfach und übersichtlich.

Unbedingt probieren: Fish and Chips, Pies und traditionelles englisches Fast Food

Auch Fish und Chips, das gute alte englische Fast Food gibt es an jeder Ecke. Fish & Chips ist ein größeres Stück frittierter Fisch mit Pommes Frites. Es schmeckt gut. Der Fisch ist fast immer Kabeljau (im Deutschen auch Dorsch, englisch cod). Fish and Chips ist nicht allzu teuer. Eine satt-machende Portion kostet meist zwischen 4 und 5 Pfund.

Wichtig & Neu: Oyster Card vorher kaufen (Nahverkehr London)

Kaum noch jemand benutzt in London extrem teure Einzelfahrscheine (ab 4,90 Pfund), die auch schwer zu bekommen sind. Fast alle, auch Touristen, haben eine Oyster Card. Es ist eine Plastikkarte für den Nahvekehr. Die Oyster Card muss man sich in London nach der Ankunft für 5 Pfund kaufen und danach aufladen. Viel besser ist es die Karte bereits inkl. einem Anfangsguthaben vorher im Internet zu kaufen. Das Benutzen der Oyster Card ist extrem einfach. Man muss sie nur beim Einsteigen und Aussteigen an ein Gerät halten.

Alle weiteren Infos und Bestellung der Oyster Card: HIER KLICKEN

Ein anderes, typisch englisches, Fast Food sind Pies. Dies sind, meist runde, Blätterteigtaschen mit einer Fleischfüllung. Am populärsten ist der "Steak and Kidney Pie". In den armen Arbeitervierteln im Süden und Osten von England war "Pie and Mash" (ein Pie mit Kartoffelbrei und einer Petersilie-Soße, siehe Bild), bis vor einigen Jahrzehnten das beliebteste Mittagessen. Es gibt in den armen Viertel von London immer noch viele Shops, in den es nichts anderes als Pie and Mash und "Jellied Eels" (etwa Aale in Aspik) gibt.

 

Gut und preiswert:  Indische Take Away in London

Hunderttausende Inder wohnen in London. Sie haben die englische Küche revolutioniert. Jeder Londoner kennt die verschiedenen indischen Gerichte wie die Deutschen Kebab, Gyros oder Pizza. Die indischen Namen der Gerichte stehen meist unerklärt auf den Speisekarten. Deswegen ist das Bestellen für Touristen, die sich nicht so gut in der indischen Küche auskennen, nicht einfach. Die Eigentümer und Mitarbeiter die indischen Imbisse beraten aber die Touristen gerne. Sehr viele indische Gerichte sind vegetarisch. Es gibt sie auch viele Inder, die ein Buffet anbieten. Bei diesen All-You-Can-Eat angeboten kann man alles probieren. Typischerweise kostet so ein Buffet zwischen 7 und 10 Pfund - manchmal gibt es auch Mittagspreise für 5-6 Pfund.

Chinesisch und Japanisches Fast-Food in London

Chinesische Restaurants und Imbisse sind in Deutschland ähnlich wie in Deutschland. Oft sind die Chinesen in der Hauptstadt Englands noch mehr europäisiert als auf dem Kontinent. Zum Beispiel ist das Bestellen von Pommes statt Reis in London nicht unüblich.

Japanisch ist in London wie in Deutschland zur Zeit trendy. Sushi ist in London überall verbreitet und hat es auch in die Kühlregale fast aller Supermärkte geschafft. Meine absolute Lieblingskette ist "wasabi". Dort gibt es neben Sushi auch viele leckere Suppen und Hauptspeisen mit Reis. Wasabi gehört derzeit zu den schnellsten wachsenden Fast-Food-Ketten in London.

Kebab (Türkisch und Arabisch Essen)

Wie in Deutschland gibt es auch in London viele Türken. Einen Kebab-Laden gibt es somit auch in den britischen Hauptstadt an fast jeder Ecke. Kebab gibt es in London auch immer aus Chicken (Huhn).

Im Gegensatz zu Deutschland werden in Kebab-Läden in London oft auch Hamburger und Pizzas verkauft. Kebab als Portion auf dem Teller und andere türkische oder arabische Gerichte kann man, wie in Deutschland, oft bestellen.

Pizza und Sandwiches

Natürlich gibt es in London auch Italiener und viel Pizza. Pizzas bekommt man natürlich bei den vielen Filialen von Pizza Hut, die aber in London richtige Restaurants sind. Ein gutes Angebot für sehr Hungrige mittags an Werktagen ist das All-You-Can-Eat-Buffet von Pizza Hut mit Nudelgerichten, verschiedenen Pizzas und vielen Salaten (etwa 6,50 Pfund plus Bedienung und Getränke, Ende 2010).

Überall in der Stadt gibt es auch Sandwich-Läden. Im Trend ist derzeit die Kette "eat.", die neben Sandwiches auch andere kalte Speisen anbietet.

German Fast Food (Bratwurst & Co)

Voll im Trend liegt übrigens auch deutsches Fast Food in London! Vor allem die "Bratwurst" wird immer bekannter und beliebter. Viele deutsche Besitzer von fahrbaren Würstchen-Buden haben die Modewelle erkannt und sind nach England umgezogen.

 

Der beste Reiseführer für die Saison 2018

Michael Müller Verlag: London (Ralf Nestmeyer)

Meiner Meinung nach ist dies der beste Reisebegleiter für London und zudem ist das Buch mit knapp 17 Euro (neue Auflage 2017) ziemlich preiswert. Der Reiseführer aus dem bekannten Michael Müller Verlag ist vor allen für Leute gedacht, die London auf einige Faust entdecken möchten. Das Buch enthält sehr viele Infos über die vielen Sehenswürdigkeiten in London. Dazu gibt es Kurzbeschreibung vieler Hotels und Hostels, Restaurant, Fast-Food-Läden und sehr vieles mehr. Das Buch half mir sehr beim Geld sparen in der teuren Metropole London. Die Anschaffung hat sich schon deshalb auf alle Fälle gelohnt. Beim Klicks auf das Bild rechts gibt es weitere Infos und Ihr könnt das Buch direkt über Amazon bestellen.

Informationen über Fast Food in Venedig gibt es hier.

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